Werkstattgeschäft unter Druck. Promotor liefert drei konkrete Lösungen für mehr Ertrag im Aftersales

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Für starke Ergebnisse in schwierigen Zeiten: Promotor ServiceReport, Promotor ServiceBriefing und Promotor Aftersales Performance Cockpit (APC) –vom Netzüberblick über die Betriebsanalyse bis zur Umsetzung.

 

Sinkende Kundenloyalität, wartungsarme Elektrofahrzeuge, steigende Kosten und neue Wettbewerber verschärfen die Lage im Werkstattgeschäft. Promotor antwortet mit drei klar abgegrenzten, aufeinander aufbauenden Angeboten: Der Promotor ServiceReport schafft Transparenz im gesamten Werkstattnetz, das Promotor ServiceBriefing zeigt die Potenziale des einzelnen Betriebs und das Aftersales Performance Cockpit (APC) übersetzt die Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und laufende Ergebnissteuerung.

 

Die Veränderungsgeschwindigkeit in der Branche wird weiter steigen. So sank die Wartungshäufigkeit allein 2025 auf 0,97 Arbeiten pro Fahrzeug (2024: 1,03), während die durchschnittlichen Wartungskosten auf 542 Euro stiegen. Auch die Reparaturhäufigkeit fiel auf 0,35 Reparaturen pro Fahrzeug (2024: 0,41); die Reparaturkosten liegen zugleich bei mehr als 600 Euro. Bei batterieelektrischen Fahrzeugen wurden mit 0,89 Wartungen nochmals weniger Werkstattkontakte registriert als bei Benzinern (0,95) und Dieselfahrzeugen (1,04).* Parallel öffnet sich zunehmend die Preisschere. Die Stundenverrechnungssätze stiegen in den vergangenen Jahren im Durchschnitt um rund sieben Prozent jährlich. Der Abstand zwischen markengebundenen und freien Werkstätten wuchs von durchschnittlich 37 Euro im Jahr 2020 auf aktuell 64 Euro. Für den Handel entsteht damit eine kritische Kombination aus sinkender Frequenz, steigenden Kosten, höherer Preissensibilität und rückläufiger Kundenbindung.


Jetzt handeln: Der Handel gerät unter Druck

 

Gefragt sind jetzt praxiserprobte Lösungen, die Potenziale schnell sichtbar machen, Maßnahmen gezielt steuern und nachhaltige Ertragssteigerungen ermöglichen. Mit seinen drei Bausteinen für mehr Ertrag im Aftersales bietet Promotor genau diesen Ansatz: ServiceReport, ServiceBriefing und Aftersales Performance Cockpit (APC). Die Grundlage bilden Markt- und Kalkulationsdaten aus dem DAT Datalake. Sie stammen unter anderem aus dem webbasierten System SilverDAT 3 mit mehreren Millionen Kalkulationen pro Jahr. Promotor verbindet diese Daten mit weiteren Referenzwerten und der Erfahrung aus Aftersales-Beratungsprojekten. So entstehen keine allgemeinen Marktthesen, sondern konkrete Ziel-Ist-Vergleiche für Netz, Region und Betrieb.


Promotor ServiceReport: das Werkstattnetz im Blick

 

Der Promotor ServiceReport richtet sich an Hersteller und Importeure. Auf Basis der zugrundeliegenden Daten wertet er Anzahl und Struktur der Kalkulationen, Schadensarten, bediente Fahrzeugsegmente, Teilepreise, Stundenverrechnungssätze und das Versicherungsgeschäft im gesamten Werkstattnetz aus. Entwicklungen lassen sich nach Region, Betriebsstruktur und Zeitraum vergleichen. Die Ergebnisse werden in Dashboards mit klaren Diagrammen, Tabellen und Zeitverläufen dargestellt. Damit zeigt der Report konkret, wo ein Netz von Referenzwerten abweicht und welche Entwicklungen wirtschaftlich relevant sind. Die Verantwortlichen erkennen zum Beispiel Regionen mit sinkendem Volumen, auffällige Preispositionierungen oder ungenutzte Potenziale im Versicherungsgeschäft. So entsteht eine belastbare Grundlage für Prioritäten und Entscheidungen in der Netzsteuerung.

Am Beispiel des Stundenverrechnungssatzes wird deutlich, dass erhebliche zusätzliche Ertragspotenziale für das gesamte Werkstattnetz ermöglicht werden: Der ServiceReport deckt auf, dass Werkstätten eines Herstellers / Importeurs einer Region im Durchschnitt 165 Euro pro Arbeitsstunde abrechnen, während Betriebe derselben Organisation in einer vergleichbaren Region nur 157 Euro ansetzen. Bei einer Differenz von 8 Euro erwirtschaftet der Betrieb mit 165 Euro Stundenverrechnungssatz bei rund 10.000 verrechneten Arbeitsstunden jährlich einen zusätzlichen Werkstattumsatz von rund 80.000 Eurom, ohne eine einzige zusätzliche Arbeitsstunde geleistet zu haben. Beispiel Auslastung: Macht der ServiceReport sichtbar, dass ein Betrieb bisher aufgrund ungleichmäßiger Auslastung täglich durchschnittlich eine Stunde produktive Werkstattzeit verliert, summiert sich das bei einem Stundenverrechnungssatz von 165 Euro auf 39.000 Euro zusätzliches Umsatzpotenzial pro Jahr (235 Arbeitstage).


Promotor ServiceBriefing: Potenziale im einzelnen Betrieb

 

Das Promotor ServiceBriefing verdichtet die Analyse auf den einzelnen Betrieb und stellt dessen Kennzahlen dem regionalen Wettbewerb gegenüber. Im Fokus stehen unter anderem Teilepreisstrategien, Stundensätze nach Reparaturarten, Kalkulationsmuster und das Versicherungsgeschäft. Stärken, Schwachstellen und ungenutzte Potenziale werden so direkt vor Ort sichtbar. Das Briefing liefert damit eine konkrete Standortdiagnose, nicht nur ein allgemeines Marktbild. Beispiel Produktivität: Zeigt das ServiceBriefing, dass die Produktivität der Werkstatt bisher bei 82 Prozent liegt, kann eine Steigerung auf 87 Prozent – ja nach Betriebsgröße und Stundenverrechnungssatz – zusätzliche Erlöse im fünfstelligen Bereich pro Jahr ohne zusätzliches Personal ermöglichen. Beispiel Personaleinsatz: Wird aufgedeckt, dass Serviceberater einen großen Teil ihrer Arbeitszeit für administrative Tätigkeiten aufwenden, kann durch optimierte Prozesse mehr Zeit für Kundenberatung und Zusatzverkäufe gewonnen werden. Bereits ein zusätzlicher Werkstattauftrag pro Tag kann den Jahresumsatz eines Betriebes um mehrere zehntausend Euro erhöhen. Die Ergebnisse werden mit Werkstatt- oder Betriebsleitung besprochen, Ursachen werden geprüft und die wichtigsten Hebel quantifiziert. Gemeinsam werden konkrete Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Termine festgelegt. Die Beratungserfahrung zeigt: Erst wenn Daten in klare Entscheidungen und überprüfbare Schritte übersetzt werden, verändert sich das operative Ergebnis.


Aftersales Performance Cockpit: Umsetzung systematisch steuern

 

Das Aftersales Performance Cockpit setzt dort an, wo Analyse in Umsetzung und Steuerung übergehen muss. Auf Managementebene konzentriert es den Blick auf Kundenbindung, durchschnittlichen Auftragswert, Produktivität sowie den Deckungsbeitrag. Zielkorridore, Ampellogik und ein schlankes Ergebnis-Set machen Abweichungen und wirtschaftliche Auswirkungen unmittelbar sichtbar. Auf operativer Ebene führt das APC jede relevante Abweichung durch einen einheitlichen Ursachenpfad – etwa bei Auslastung, Terminplanung, Auftragsstruktur, produktiver Zeit oder Teileverfügbarkeit. Zeigt das APC beispielsweise, dass die Werkstattauslastung unter dem definierten Zielwert liegt und Servicekapazitäten nicht optimal genutzt wurden, können durch die gezielte Steuerung von Terminplanung, Personaleinsatz und -schlüssel Leerlaufzeiten reduziert und vorhandene Kapazitäten effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig macht das Cockpit übersichtlich die wirtschaftlichen Auswirkungen der eingeleiteten Maßnahmen anhand zentraler Kennzahlen transparent und führt zusätzliche Erträge im fünf- bis sechsstelligen Bereich pro Jahr auf. Der Beratungsprozess reicht vom umfangreichen Screening und KPI-Analyse über Maßnahmenplanung und Workshops bis zum fortlaufenden Monitoring. Zu Beginn werden übrigens immer die wirtschaftlichen Hebel quantifiziert, damit sichtbar wird, welches Ergebnis- und EBIT-Potenzial jeder investierte Beratungs-Euro adressiert.


Drei Bausteine, ein durchgängiger Ansatz

 

ServiceReport, ServiceBriefing und APC greifen ineinander: vom transparenten Blick auf das gesamte Werkstattnetz über die Diagnose des einzelnen Standorts bis zur Umsetzung und Ergebnissicherung im Tagesgeschäft. Hersteller und Importeure erkennen, wo Handlungsbedarf besteht, Betriebe verstehen die Ursachen und Verantwortliche steuern Maßnahmen und Wirkung anhand klarer Kennzahlen. „Wir sorgen für Transparenz. Wir machen sichtbar, wo das Netz steht, was im einzelnen Betrieb passiert und wie erkannte Hebel konsequent umgesetzt werden. Gerade für den Handel ist die Situation kritisch. Jetzt ist der Zeitpunkt, Daten, Beratung und Steuerung zu verbinden und wirtschaftliche Potenziale zu sichern“, resümiert Andreas Serra, Geschäftsführer von Promotor, mit Blick auf die drei Promotor Lösungen für mehr Ertrag im Aftersales.


* Marktdaten aus dem DAT Report 2026.

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